Neeneegibtesnet.log.ag    
Nee, nee, gibt es net!

Gibt es doch!
Nun seid Ihr mir also drauf gekommen.
Das ist mein Tagebuch im Netz.
Mal sehen, was daraus wird.


Meine Page findet ihr hier!


Ein Profil habe ich auch!


disclaimer
1989


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Pokal
In der Woche vom 7. bis 13. August 2005, die Freenet-Weblog-Wochen fangen Sonntags an, war dieses Weblog "Weblog der Woche".




Die Musik wird jetzt nicht mehr gewechselt, denn das macht sie allein. Somit wird es hier nicht langweilig.

Da ich schon oft gefragt wurde wie ich die Rahmen um meine Beiträge erstelle und den Hintergrund farbig gestalte habe ich mir die Mühe gemacht, das ganze einmal aufzuschreiben. Ihr könnt es im Tagebucheintrag vom 25 August 2005 nachlesen oder Ihr geht hier direkt zu meinem neuen "Onlinekurs zum Erstellen von Tabellen in HTML".

Kleingedrucktes
Impressum: Detlef Huhn Hausdorffstraße 260 53129 Bonn E-Mail: d.huhn@freenet.de Internet: www.detlefs-page.de
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Verfasst am 23.10.2006 12:59:47 Uhr
Huch...

Huch, ist schon zu Ende, die Wahl. Ihr müsst also nicht mehr fleißig auf den grünen Button klicken.

Ich glaube, da hätte ich ein wenig früher ausschlafen müssen...

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Verfasst am 22.10.2006 15:09:02 Uhr
Onlinestar

Test!

Super! Die Farbe gefällt mir. Dann kanns ja losgehen.

Wie Ihr ja alle oben sehen könnt habe ich auch eine eigene Homepage. Kein großes Kunstwerk mit Flash und PHP, aber ich bemühe mich, sie interessant und aktuell zu halten. Vor einiger Zeit, dass heißt schon im letzten Jahr, bin ich auf die Wahl zum "Onlinestar" gestoßen und habe dort mitgemacht. Nun bekomme ich natürlich von dort den Newsletter und der hat mich nun auf die diesjährige Wahl aufmerksam gemacht, bei der man erstmals nicht mehr nur die wirklich großen Seiten im Netz wählen kann, sondern sich auch mit seiner privaten Seite zur Wahl stellen darf. Genau das habe ich denn auch getan. Ihr könnt also ab sofort hier:

Vote me!

für meine Seite voten.
Ich bin natürlich nicht so vermessen, darauf zu hoffen, dass ich tatsächlich gewinnen könnte, denn dafür ist meine Seite wirklich nicht gut genug, aber vielleicht reicht es ja für eine Platzierung unter den "Top 100". Das wäre für mich schon ein großer Erfolg!

Übrigens, wer jetzt auf den Link in dem Bild geklickt hat, der hat direkt für meine Seite gestimmt. Vielen Dank!

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Verfasst am 27.05.2006 18:08:28 Uhr
Brauner Mehltau!

Ich bin lange nicht hier gewesen. Das liegt nicht daran, dass es nichts zu berichten gibt, sondern eher daran, dass das, über das man berichten könnte, meist so privat ist, das man es hier nicht so öffentlich machen will. Doch am Donnerstag, dem Feiertag, hat es wieder einige Ereignisse gegeben, zu denen ich nicht schweigen möchte. Die Spitzenmeldungen der Nachrichtensendungen, Zeitungen und Internetportale waren voll davon. Wieder fremdenfeindliche Angriffe - Ausländerhatz am Herrentag lauteten die Headlines. Wenn ich so etwas immer wieder hören muss frage ich mich :

Was wird aus diesem Land?
Deutschlandlied II (2006)

Erst gestern haben sie wieder zugeschlagen,
brachen Streit vom Zaum in Lübeck und Wismar,
grölten die Parolen auf den Straßen,
grölten von Herrenmenschen und Kanaken,
alle nur im Suff unzurechenbar?

Deutschland,
was könntest du für ein schönes Land sein,
wär da nicht gewesen ein 12'jähriger Albtraum
mit einem Verrückten außer Rand und Band!

Erst gestern haben sie wieder zugeschlagen,
angegriffen wurden auch in Berlin
Menschen die anders aussahen,
als die, die sich Arier nennen
und doch abstammen von vielen.

Deutschland,
was könntest du für ein reiches Land sein,
Konglomerat aus allen Kulturen,
die immer schon in dir waren!

Erst gestern haben sie wieder zugeschlagen,
verprügelten wurden auch in Weimar
die Leute aus anderen Landen
die friedlich feiern wollten den Tag,
an dem einst der Eine erfuhr göttliche Ehr.

Deutschland,
was könntest du für ein stolzes Land sein,
ein Hort der Toleranz mit allen,
die bunt machen in dir das Leben!

Deutschland,
was ist los in deinen Landschaften,
das herabfällt der braune Mehltau?
Wo sind die Wächter deiner Freiheit?
Wacht auf und schaut genau,
ihr, die wir gewählt haben
und ihr, die ihr sie gewählt habt,
was wird aus diesem Land,
das nicht wieder 12 Jahre Albtraum vertragen kann!

26. Mai 2006


Ich stamme aus dem Teil Deutschlands, der mehr als 50 Jahre unter Diktaturen leben musste und aus dem heute die meisten dieser Meldungen kommen und ich sage: "Es ist genug!" Es wird Zeit, das aus einzelnen betroffenen Aufschreien und Demonstrationen eine Bewegung wird.

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Verfasst am 07.03.2006 10:50:40 Uhr
Deutsche Eiszeit!

Dies wird kein Beitrag zur Dikussion über den anhaltenden Winter in unserem Land.

Oder vielleicht doch?

Jein!

Es wird ein Beitrag über einen anderen Winter in unserem Land, der schon seit Jahren immer härteter wird.

Dies wird ein Beitrag über den sozialen Winter!

Als ich heute Morgen Freenet aufklickte fand ich auf der Startseite als erste Schlagzeile einen Verweis zu folgendem Artikel: "Verkehrte Welt: Kenia spendet für deutsche Hartz IV-Empfänger"!
Aha, dachte ich, jetzt ist es also so weit. Wir haben den nächsten Schritt getan zur dritten Welt und damit zur weiteren gesellschaftlichen Entflechtung. Reich und Arm entfernen sich weiter voneinander. Das Klima wird rauher!
Natürlich gab es zu diesem Artikel auch schon einige Kommentare. Ich habe diesen hinzugefügt:


Daran werden wir uns gewöhnen müssen!

Wenn man in einem reichen Staat wie dem unserem die wohlgemerkt notwendige Sanierung der Staatsfinanzen und Sozialsysteme auf dem Rücken derer austrägt, die sowieso schon an den Rand gedrängt, ausgegrenzt und bedürftig sind, immer größere Bevölkerungskreise durch Lohndumping und gesellschaftliche Desolidarisierung in diese Zone abrutschen und die Mehrheit das auch noch schweigend hinnimmt, dann wird man sich in diesem Land auch daran gewöhnen müssen, das diese Menschen nur noch durch die Hilfe anderer überleben können.

Wenn diese Hilfe nicht mehr aus dem Land selbst heraus geleistet wird weil, wie oben bereits angedeutet, die Desolidarisierung schon soweit fortgeschritten ist, dass die Gesellschaft nicht mehr die Kraft dafür aufbringt, allen ein menschenwürdiges Dasein zu garantieren, dann muss sie eben auch von jenseits der Grenzen kommen.

Mitmenschlichkeit und Menschenwürde scheinen bei uns eine handelbare Ware geworden und gerade für die Leistungsträger unserer Gesellschaft neben dem egoistischen Luxusstreben nicht mehr bezahlbar zu sein!

Dies soll aber auch kein Beitrag zur in Deutschland so weit verbreiteten und beliebten "Neiddiskussion" sein.
Leistungsträger hier ist doch eigentlich schon jeder, der das Glück hat, einer regelmäßigen Arbeit nachgehen zu dürfen, ganz unabhängig davon wie viel oder wenig er dafür bekommt. Also auch ich und Du und Du oder auch Du.

Ich ertappe mich ja selbst dabei, das ich mich auf der Straße umdrehe, wenn mal wieder einer fragt: "Haste mal 50 Cent, ich habe Hunger?" oder das ich wegschaue und daran denke, das ich selber jeden Cent zweimal umdrehe, bevor ich mal wieder etwas zum Anziehen für eines meiner Kinder kaufe, wenn ich einen Bettler am Straßenrand sitzen sehe.Ich denke dann immer, dass das in unserer Gesellschft nicht notwendigerweise so sein müsste aber ich fühle mich auch ein wenig hilflos und beschämt, dass ich in diesem Augenblick eben nicht mitmenschlich war oder vermeinlich sein konnte. Die soziale Kälte fängt also auch bei mir an. Auch wenn ich es manchmal selbst nicht wahrhaben will.

Wie anders sind da noch unsere Kinder!

Meine Frau erzählte mir einmal, dass sie einige Euromünzen in der Jackentasche gehabt hätte, als sie mit unserer kleinen Tochter durch unsere Poststraße, einem Teil der Fußgängerzone, gegangen sei. Dort sitzen immer einige Bettler. Die Kleine wollte nun gleich dem ersten etwas geben und bekam von meiner Frau eine dieser Münzen. Sie sah dabei, woher meine Frau diese nahm. Im Weitergehen hat sie dann immer wieder eine der Münzen aus der Tasche geholt und den weiteren Bettlern gegeben. Bis dort keine Münzen mehr waren. Beim nächsten Bettler fragte sie nach noch einer. Aber meine Frau hatte keine mehr und fragte die Kleine wo alle anderen geblieben waren, denn sie hatte die Verteilaktion gar nicht bemerkt. Die Kleine antwortete einfach und gerade deshalb um so einleuchtender: "Die habe ich den armen Leuten gegeben, damit sie sich etwas zu Essen kaufen können. Das muss man doch tun!"

So einfach kann man Mitmenschlichkeit erklären.


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Verfasst am 28.02.2006 15:12:31 Uhr
Wiederholungstäter

Ich habe es schon wieder getan. Ich habe ein neues Gedicht geschrieben. Es heißt "Früher Morgen" und ich möchte es Euch hier vorstellen. Inspiriert dazu haben mich die Arbeit an einer Webseite, mit der ich einer lieben Freundin zum Geburtstag gratulieren will und die schönen Bilder, die der Maler Gerhard Heinrich auf seiner Webseite ausstellt. Doch nun möchte ich Euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier ist mein Gedicht:

Früher Morgen

Früher Morgen,
Junger Tag,
Mit Nebel im Haar,
Hineingewoben goldene Strahlen,
Wild
Und mild
Und verspielt,
Willst du dich nicht entscheiden,
Noch nicht zeigen,
Welchen Weg du ziehst,
Willst uns erst faszinieren,
Mit deinem Licht
Und deinen glitzernden Farben,
Die, verschleiert durch waberndes Weiß,
Sich hier und da zeigen.

Bonn, den 28. Februar 2006


Ja, welchen Weg wird mein Tag heute noch ziehen? Bis hier hin war es für mich ein guter Tag, der mich bereichert hat. Ich hoffe, Euch eine Freude mit meinem kleinen Gedicht bereitet zu haben. Wer Interesse daran hat, noch mehr gedichte von mir zu lesen der sollte in meine Homepage schauen. Der Link dorthin ist oben im Kopf dieses Weblogs zu finden.

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